Wohnen im Alter

3. Februar 2019

Wohnen im Alter geht uns alle an. Senioren möchten selbstbestimmt so lange wie möglich zu Hause leben, das ist nicht neu. Umso besser, dass auch Zürich sich zu angepassten Wohnformen Gedanken macht. Jeder von uns kann beitragen, in dem er sich früh genug dazu Gedanken macht oder sich Zeit für Senioren nimmt, die alleine leben.

Wie sieht das Altersheim der Zukunft aus?

Altersheime werden zu Alterszentren. Wie das genau aussehen wird, werden wir erst nach der Definition der Strategie der Gemeinderats erfahren. Ideen sind jedoch da. Ein Auszug aus dem Interview mit Andreas Hauri, Zürcher Gesundheitsvorsteher, Tagesanzeiger 29.1.2019.

Braucht es noch Altersheime?
Ja. Sie sind mit 95 Prozent Belegung gut ausgelastet. Derzeit beträgt die Wartefrist gut 200 Tage. Aber wir überprüfen, welche Funktion Alterszentren in Zukunft haben sollen und wie wir sie aktualisieren wollen, sprich mehr durchmischen…

Wie sieht ein Zürcher Alterszentrum 2025 aus?
Ich stelle mir Zentren vor, die starken Quartiercharakter haben und dort sind, wo die alten Menschen leben. Im Idealfall umfassen sie auch Alterswohnungen und Zimmer mit Pflegeanteil. Im Zentrum gibt es eine Beratungsstelle für Altersfragen und eine Spitex. Jede ältere Person kann da Leistungen nach Bedarf beziehen. Alles ist von den Angeboten her und altersmässig durchmischter. Eine Zusammenarbeit mit den Gemeinschaftszentren wäre ebenfalls denkbar. Mit für alle zugänglichen Cafés, die einladend wirken. Skandinavien verfolgt eine interessante Strategie mit integrativen Modellen. Zum Beispiel, dass sich Studenten in der Freizeit freiwillig um alte Menschen kümmern und im Gegenzug eine Studentenwohnung erhalten.

das ganze Interview im Tagesanzeiger